Migräne Behandlung

Seerose-mit-Sonnenuntergang

Studien zufolge sollen in Deutschland beinahe 15 Prozent aller Frauen an Migräne leiden, bei den Männern sollen es etwa halb so viele sein. Ich habe in meiner hausärztlichen Praxis fast nur Frauen mit Migräne erlebt. Die Erkrankten geben neben starken, meist einseitigen pochenden oder pulsierenden Kopfschmerzen auch sehr unangenehme Begleiterscheinungen an wie Überempfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen, starke Übelkeit bis hin zu Erbrechen. Jede Bewegung verschlimmert die Migräneattacke. Zu Beginn einer Migräneattacke verspüren viele Patienten eine Aura mit mehr oder weniger ausgeprägten Wahrnehmungsstörungen. Oft führen Stress, Reizüberflutung, unregelmäßiger oder zu wenig Schlaf, bestimmte Nahrungsmittel oder „das Wetter“ zu einer Migräneattacke. Dies sind jedoch nie die Ursachen sondern immer nur die Auslöser einer Migräne!

Ganzheitlich ist eine Migräne immer als Ausdruck dessen zu verstehen, daß ein zu starker Innendruck im Kopf entstanden ist. Auch wenn durchaus Zahnstörfelder, Elektrosmog oder andere Ursachen eine Rolle spielen mögen: ich habe für die Migräne bisher fast immer einen seelischen Konflikt, der meist in der Kindheit liegt, kinesiologisch als Ursache austesten können.

Oft fühlte sich der Patient in der Kindheit unter Druck gesetzt, z. B. durch die Ansprüche der Eltern, fühlte sich nicht geliebt und/ oder in seinen Bedürfnissen nicht verstanden. Daraufhin wurden verschiedenste Verhaltensmuster entwickelt, um diesen seelischen Schmerz zu vermeiden. So haben die Patienten sich schon in der Kindheit unbewusst sehr bemüht, den Vorstellungen der Eltern zu entsprechen, über ein bestimmtes Verhalten oder Leistung bis hin zum Perfektionismus endlich die langersehnte Liebe der Eltern oder eines Elternteils zu erlangen. Das Fatale ist: in diesem „Strickmuster“ befinden wir uns auch dann noch, wenn die Kindheit lange hinter uns liegt…

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