Schlafstörungen behandeln

Frau mit Schlafstörungen

Wer gelegentlich schlecht schläft, muss sich nicht allzu große Sorgen machen. Natürlich ist es unangenehm, sich schlaflos hin und her zu wälzen und früh morgens nicht richtig ausgeschlafen zu sein. Echte Schlafstörungen liegen immer dann vor, wenn sie durchgehend länger als einen Monat anhalten und zu körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen führen.

Woran ist eine Schlafstörung erkennbar?

Eine Schlafstörung ergibt sich erst dann, wenn der tägliche Lebensrhythmus aufgrund von mangelndem Schlaf gestört ist. Die typischen Symptome hierfür sind die Tagesmüdigkeit und die Neigung dazu, während der Tageszeit einzuschlafen.


Formen von Schlafstörungen

Eine Störung liegt vor, wenn die Einschlafzeit länger als eine halbe Stunde dauert. Wird die nächtliche Schlafphase unterbrochen und die Zeit bis zur nächsten Schlafphase ist länger als eine halbe Stunde, spricht man von einer Durchschlafstörung. Wer nicht zu ganz normalen Zeiten (Jetlag) schlafen kann, leidet unter Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus‘. Wenn einen die Müdigkeit permanent ungewollt am Tage überrascht, handelt es sich um eine starke Tagesschläfrigkeit. Dazu gehört auch Sprechen im Schlaf, Zähneknirschen und Schlafwandeln.

Die Ursachen hierfür können psychischer Natur sein, aber auch physischer, oder pharmakologischer Natur. Die Probleme von Schlafstörungen liegen vielfach im Bereich Ärger, Stress, Depressionen oder seelische Belastungen. Schlafstörungen resultieren auch aus Atempausen während des Schlafs, ruhelosen Beinen, Schmerzen, Lärm oder hellem Licht. Auch der Konsum von zu viel Kaffee, Alkohol oder Medikamenten kann zu Schlafstörungen führen.